ASV Waldmohr

- A R C H I V -
der Rubrik
"Umwelt"


Neue Bachforellenbrütlinge für den Glan:

Es bedurfte eigentlich nur der einen Ankündigung des Gewässerwartes
Joachim Haderlein, daß demnächst wieder Bachforellenbrütlinge für den
Glan zu erwarten seien. Sofort war das Signal der Vorstandschaft des
ASV Waldmohr eindeutig: Ja, natürlich!
Und diese schon fressfähigen Fischchen von ca 3-4cm Länge sollten Ende
März ankommen. Am 29. März 2014 war Showtime!



Nach dem die Besatzstellen festgelegt worden waren, fanden sich zu dem
Besatz neben dem Gewässerwart Haderlein und dem Vorsitzenden Marc Scheuer
auch die Waldmohrer Bürgermeister ein. Einmal Verbandsbürgermeister Agne
als auch Ortsbürgermeister Wunn. Schon lange begleiten beide das Umwelt-
engagement des Angelsportvereins nicht nur aus der Ferne, sondern bestehen
darauf, selbst mit Hand an zu legen.





Man mag sich gerne fragen, warum der ASV Waldmohr für solche Projekte viel
Zeit - sehr viel Zeit - und Vereinsmittel investiert. Gerade nachdem viele
Gewässer von ihrer mittlerweile vieler Orts von Menschen Hand geschaffenen
Strukturen nicht mehr in der Lage sind, diese eínheimischen Fische zu halten.
Dem ist zu erwidern, daß Bachforellen in den Niederungsflüssen und Bächen
durchaus zu Hause sein können, wenn der Mensch diese Strukturen wieder
herstellt. Das geschieht am Glan seit einigen Jahren einerseits durch bauliche
Renaturierung als auch durch die beharrlichen Wiederansiedlungen solcher Fische.
Wenn auch schleichend, sind die Früchte dieser Arbeit immer offenkundiger zu sehen.



Steter Tropfen höhlt den Stein! In unserem Fall führt die Beharrlichkeit die
Bachforelle wieder in den Oberlauf vom Glan und seinen Nebenbächen. Und wo viele
an diesem einen Strang gemeinsam ziehen, ist der Erfolg nicht mehr weit. Die
Interessengemeinschaft Homburger Fischereivereine um Karl Rojan, von der die
Brütlinge stammen, konnte im Lauf der letzten Jahre stetig mehr Angelvereine für
dieses Engagement begeistern und zum Mitmachen bewegen. Ein großer Erfolg!






Einige Info´s zum Aal:

Welchen Weg legt solch ein kleiner Aal eigentlich zurück, um von
Gewässerwart Joachim Haderlein in den Mohrmühlweiher in Waldmohr
eingesetzt werden zu können?



In der Tat machen sich viele Menschen keine Vorstellung darüber,
welchen Kraftakt ein Aal aufbringen muß, um für Nachkommen zu
sorgen. Nachdem der Aal seine Umwandlung in den Blankaal beginnt,
zeigt er damit an, daß sein Lebenszyklus im Süßwasser sich dem
Ende zuneigt und er mit der Laichwanderung beginnt. Seine
Geschlechtsorgane - weibliche Tiere können ab ca. 9, männliche Tiere
ab ca 6 Jahren geschlechtsreif werden - bilden sich dabei heraus,
seine Verdauungsorgane aber zurück. Er lebt dann von seinen
erheblichen Fettreserven. Als katadromer Wanderfisch wandert er/sie
zum Laichgeschäft aus dem Süßwasser ins Salzwasser ab. Der
Wissenschaft zufolge laicht der Aal nach einer langen Wanderung
in der Sargassosee (vor der Ostküste der USA in der Nähe der Bahamas
gelegen), wie genau er das tut, ist bisher noch nicht restlos
entschlüsselt. Die Aalwanderung zum Laichgebiet ist für diesen
zähen Fisch an und für sich schon eine Leistung, die Beispiele sucht.
Zwischen 3500 und 5000km kommen dabei schnell zusammen, für die der
Blankaal über ein Jahr benötigen kann. In der Sargassosee laichen
die Elterntiere und sterben dann.

Die Aalbrut, auf Grund ihrer äußeren Form Aallarve oder Weidenblatt-
larve genannt schwimmen dann aktiv - vom Golfstrom unterstützt - über
die Dauer von etwa 3 Jahren in die europäischen Gewässer zurück. Dort
verwandeln sie sich in die ca 7cm langen Glasaale und ziehen in die
Flußmündungen hinauf, aus denen ihre Elterntiere ihre Laichwanderung
ins Salzwasser begonnen haben.

Mit erreichen einer Größe von etwa 12 - 15cm werden die Aale am
günstigsten in ihre späteren Heimatgewässer eingesetzt. Dann setzen
die sogenannten Farmaale dort ihr Leben fort, bis sie nach weiteren
etwa 6 - 12 Jahren als ausgewachsene Aale den Lebenszyklus mit dem
Ablaichen in der Sargassosee beenden, den ihre Elterntiere schon hinter
sich gebracht haben.



Wie sehr dem ASV Waldmohr solche Projekte zur Selbstverständlichkeit
wurden, ersieht man neben diesem Projekt beispielsweise an dem
Engagement bezüglich der Bachforellen, der heimischen Vogelwelt oder
dem Umweltschutztag, um nur einige genannt zu haben.






Der Weiher einmal aus anderer Sicht oder die kleine Lehrstunde der Muße:

Was kann man als natürliche Schönheit bezeichnen? Vielleicht die Dinge,
die sich selbst entwickeln konnten, ohne daß der Mensch zu sehr oder
vielleicht gar nicht eingegriffen hat? Ein Rundgang um den Mohrmühlweiher
öffnet den Blick:



Dinge, an den man vielleicht auch nur achtlos vorüber geht,
gewinnen mit einer anderen Betrachtungsweise eine neue Bedeutung:


Oder einmal so herum gefragt: Muß man hinter allem einen Sinn sehen?


Warum lassen wir uns nicht einmal treiben?


Und genießen das, was die Natur uns zeigt:


Gibt es etwas schöneres für den Angler, als über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen?


Wie viel Leben dort wohl drin steckt?


Nein, aufräumen muß da niemand!


Und dort erst recht nicht!


Zurück auf der Zielgeraden:







Der ASV Waldmohr brütet erneut 5000 Bachforelleneier aus:

Anfang Januar trat Gewässerwart Joachim Haderlein wieder mit der Frage an
die Vorstandschaft: Wollen wir wie im vergangenen Jahr die "Patenschaft"
für 5000 Bachforelleneier übernehmen und diese als Jungfische wieder
aussetzen? Beim ASV Waldmohr schon üblich, ging es dann sehr schnell. Karl
Rojan von der Interessensgemeinschaft Homburger Fischereivereine konnte
diese dem Waldmohrer Gewässerwart schon am Samstag, dem 28. Januar
übergeben. Zusammen mit Mitglied Wolfgang Simon verteilte Joachim die Eier
gleichmäßig in einen speziell für diese Zwecke entwickelten Brutkasten
und brachte diesen dann an einer geeigneten Stelle ins Wasser.



Da Bachforellen hohe Ansprüche an ihren Lebensraum stellen und für ihr
Laichgeschäft nur mehr wenige Gewässer zur Verfügung stehen, wo dies
ungestört geschehen kann, ist diese Aktion der Waldmohrer Angler ein
Schritt in die richtige Richtung, Bachforellen hier wieder heimisch zu
machen. Nachdem der ASV Waldmohr auch die Patenschaft für den Glan in
Waldmohr schon vor Jahren übernommen hatte und unzählige m³ Müll aus
Wald, Bach und Flur im Rahmen der Umweltschutztage sachgerecht entsorgt
wurden, wird einmal mehr klar, daß Angeln nicht nur Fische fangen
bedeutet. Die Hege und die Pflege der anvertrauten Gewässer sowie die
lebenswichtugen Uferpartien stehen dem Fischfang erst einmal voran.



Der Laich - so werden diese Fischeier im Fachjargon genannt - befand sich
an jenem 29.01.2012 im Zustand des fortgeschrittenen Augenpunktstadiums.
Das bedeutet, daß man in den Eiern die dunklen Punkte der Augen des
späteren Fisches schon erkennen kann. Was wiederum darauf schließen ließ,
daß der Schlupf nicht mehr all zu lange auf sich warten läßt.










Die Großlibelle ist wahrscheinlich eine blau-grüne Mosaik-
jungfer, die zu den Großlibellen gehört. Das Bild konnte
im Einlaufbereich des Mohrmühlweihers aufgenommen werden.




Nistkastenbau der Vereinsjugend ein Erfolg auf der ganzen Linie:



Der dritte Teil der Vogelnistkastenaktion der Vereinsjugend hat jetzt ihren
Abschluß für diese Saison erfahren. Das Bild zeigt einen der vielen Kasten,
die von der Vogelwelt um den Mohrmühlweiher zum Brüten angenommen wurden.
Ein schöner Erfolg der Jugend, ein Erfolg, der anspornt, diesen Weg mit der
Jugend weiter zu verfolgen. Und ein Erfolg, der letztlich auf vielen
Schultern ruht. Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle nochmals an die
Jägerschaft um Klaus Reichhart und den Bachpaten des ASV Waldmohr, Dietmar
Schreiner, ausgesprochen, die mit Sachkenntnis und ehrenamtlichem Engagement
dem Verein sofort zur Seite standen.








Die Wasserlilie blüht im Mai an unserem Vereinsgewässer






Diese Libelle wurde beim Eierlegen am "Motschweiher" fotografiert






Diese Brieftaube nutzte unseren Weiher als Zwischenstopp






Ein Blässhuhn auf dem großen Mohrmühlweiher beim "Abstreichen" (Abflug)






Das Schongebiet des kleinen Mohrmühlweihers
mit Wasserpflanzen und der üppigen vielfältigen Ufervegetation.






Tobias Lang zeigt die Raupe eines Weinschwärmers, die er in der
Ufervegetation des kleinen Mohrmühlweihers gefunden hat. Die Raupe
wurde nach dem Fotographieren dorthin wieder zurück gesetzt.






Nistkästen für unsere Vogelwelt am Weiher
(gebaut von der ASV-Jugend im Dezember 2010).






Diese Schildkröte wurde am großen Mohrmühlweiher fotografiert (Sommer 2010).






Die große Raupe ist wohl ein Weinschwärmer und wurde von Daniel Weber
in der Nähe des kleinen Weihers entdeckt (Sommer 2010).



Bachpatenschaft

Verlängerung der Bachpatenschaft in der Verbandsgemeinde Waldmohr

Der Angelsportverein Waldmohr hat seinen Patenschaftsvertrag mit der Gemeinde Waldmohr,
der zum 31.12.2009 endete, um weitere 5 Jahre bis zum 31.12.2015 verlängert.

Der Verein wird sich in dieser Zeit auch weiterhin ehrenamtlich mit der Pflege
und Betreuung des Glans in der Gemarkung Waldmohr befassen.

Näheres über die geplanten Aktivitäten im Bezug auf die Bachpatenschaft
können sie in Zukunft unter dieser Rubrik sowie durch Aushänge im
Schaukasten bzw. dem schwarzen Brett in der Fischerhütte erfahren.




Aussetzen der geschlüpften Forellenbrut:

Nach vielen Kontrollen, während derer die nicht mehr entwicklungsfähigen
Eier herausgelesen wurden, zeigte sich immer mehr, daß der Schlupf
unmittelbar bevorstand. Der Gewässerwart Joachim Haderlein war nun fast
täglich zur Kontrolle mit den Watstiefeln im kalten Wasser, unterstützt
durch Gewässerwart Andreas Berg und Vereinsmitglied Wolfgang Simon mit
Freundin Ines. Das Aussetzen der geschlüpften Forellenbrut wurde auf
zwei Etappen verteilt. In mühevoller Kleinarbeit sortierten sie die noch
nicht geschlüpften von den bereits geschlüpften Forellenbrütlingen aus
und setzten die Brütlinge in ein Transportgefäß. Diese Forellenbrut im
fortgeschrittenen Dottersackstadium wird an geeignete Stellen eines
Bachlaufes gebracht, wo sie weiter verteilt werden. Dabei werden die
arttypischen Erfordernisse der Jungbrut in Bezug auf Sauerstoff, Deckung
und Nahrung berücksichtigt.





Zum zweiten Aussetztermin war der Vereinsvorsitzende Marc Scheuer mit im
Wasser, um das Aussetzen der Brutfische aus erster Hand mit zu erleben.
Bachpate Dietmar Schreiner als auch Verbandsbürgermeister Rudi Agne wohnten
diesem für Waldmohr neuartigen Umweltschutzprojekt ebenfalls bei und ließen
sich von Marc und Joachim über dieses Projekt sowie andere Umweltschutz-
initiativen des Vereins unterrichten. Beide Vorstandsmitglieder bekräftigten,
daß ein moderner Angelsportverein seiner Verantwortung als Umweltschutzverein
im besonderen gerecht werden müsse. Es reicht bei weitem nicht mehr aus, ein
schönes Gewässer zu bewirtschaften. Die Hege und Pflege einheimischer Fisch-
bestände, die naturnahe Gewässerunterhaltung sowie die Wahrnehmung direkter
Umweltschutzaufgaben sind wesentlicher Bestandteil des Vereinsverständnisses
der Waldmohrer Angler geworden. In diesem Zusammenhang erinnerte Marc Scheuer
nochmals an die Bedeutung des Umweltschutztages am 02.04.2011 ab 08:00 Uhr.





Sowohl Marc als auch Joachim bedankten sich bei Verbandsbürgermeister Agne und
dem Bachpaten Schreiner für das Interesse an den Vorhaben des ASV Waldmohr.
Ortsbürgermeister Wunn, der diesen Termin ebenfalls gerne wahrgenommen hätte,
war leider verhindert. Das Aufhängen der Vogelnistkästen, die die Jugend-
abteilung (Bericht unter Jugend) gebaut hatte, ließ er sich nicht mehr nehmen.
Der Verein bedankt sich im weiteren bei der Firma MohrSys für die Darstellung
der vielen Berichte auf der Vereinshomepage.





Verein erbrütet selbst Fischlaich:



Die natürliche Fortpflanzung von heimischen Fischarten im Mohrmühlweiher
ist dem ASV Waldmohr so sehr ans Herz gewachsen, daß der Verein an
seinen Gewässern insgesamt drei Schongebiete eingerichtet hat, die unter
einem besonderen Schutzstatus stehen. Darüberhinaus hat der Verein die
vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Schonzeiten teilweise verlängert, um
den laichenden Fischarten noch mehr Erholungszeit zugestehen zu können.
Die Bemühungen um die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehende
störungsfreie Laichzeit haben vielfach ihre Früchte getragen.



Jetzt konnte der Verein erneut einen großen Schritt nach vorne tun. Gewässer-
wart Joachim Haderlein, von der Vorstandschaft damit beauftragt, die Kontakte
herzustellen, konnte jüngst Bachforellenlaich im Augenpunktstadium in einem
speziell dafür vorgesehenen Brutkasten ins Wasser lassen. Die Bachforelleneier
wurden über die Vereinigung Homburger Fischereivereine Blies durch Herrn
Karl Rojan an den ASV Waldmohr weitergegeben. Karl Rojan ist seit vielen
Jahren schon im Fischereiwesen durch sein unermüdliches Engagement weit
über den Saar-Pfalz Kreis hinaus bekannt. Der ASV Waldmohr bedankt sich
sehr für die Hilfestellung.



In den kommenden Wochen werden aus diesen Eiern die ersten Jungforellen
schlüpfen, die dann noch eine erkleckliche Zeit im Dottersackstadium verbingen,
bevor sie in ihre natürlichen Habitate ausgesetzt werden können. Der Verein
wird in Zusammenarbeit mit der Firma MohrSys regelmäßig Bildmaterial seiner
kleinen Schützlinge auf seiner Umweltseite einstellen. Unter der ständigen
Aufsicht durch die Vereinsgewässerwarte sollte auch diesem Projekt jedenfalls
der verdiente Erfolg beschieden sein.






Besatz mit Bachforellenbrut im Glan:

Mit großer Spannung wurde die Ankunft der Brutfische erwartet. Wie
groß würden die jungen Bachforellen denn schon sein? Auf jeden Fall
gab es beim ASV Waldmohr gar kein Vertun, als die Frage im Raum
stand, wieder im Glan vorgezogene Bachforellenbrut aus zu setzen.
Selbstverständlich trägt man beim ASV Waldmohr solche Konzepte seit
vielen Jahren mit. Ob in der eigenen Gemeinde oder in der benach-
barten. Denn der Umweltschutz und das eintreten dafür kennen keine
Grenzen! Heureka! Sie sind da. Karl Rojan von der Vereinigung
Homburger Fischereivereine hatte das verteilen und aussetzen der
Forellenbrut organisiert, das erstmalig in diesem Jahr dutzende
Vereine entlang der Blies in seinen Bann geschlagen hatte. So war
Gewässerwart Joachim Haderlein am Samstag, 6.4.2013 stolz darauf,
die Bachforellen für den Glan in Empfang nehmen zu können. Dort
angekommen, warteten schon weitere Vorstandsmitglieder sowie der sehr
interessierte Ortsbürgermeister Wunn, der sich ständig über die
Umweltprojekte der Waldmohrer Angler auf dem laufenden hält.



Vereinsvorsitzender Marc Scheuer sowie sein Stellvertreter Frank Bauer
waren natürlich mit von der Partie, die kleinen Fischen an vorher
besprochenen Stellen mit aus zu setzen. Bei einer Länge von ca 2-4cm
haben die Brutfische gerade das sogenannte Dottersackstadium hinter
sich und sind auf Unterstände und nahrungsreiche Abschnitte angewiesen.
Der Besatz selbst wurde per Kleinkescher durchgeführt, um die Fische
nicht anfassen zu müssen. So konnte ihre emfindliche Schleimschicht
unbeschädigt bleiben.



Ehrensache, daß Bürgermeister Wunn selbst den kleinen Kescher schwingt.



Wie in dem folgenden Bild sehr gut zu sehen, sind Bachforellen sehr an
Unterstände und schutzgebende Strukturen angewiesen. Der Bachlauf hier
zeigt sich nicht verbaut, ist natürlich strukturiert und bietet daher
der Brut idealen Lebensraum. So wurden auf mehrere Stellen verteilt
einige hundert dieser Kleinfische ausgesetzt, die in etwa 4 Jahren eine
Größe von ca 30-35cm erreichen können. Bachforellen wachsen unter
günstigen Bedingung zu wahrer Größe heran. Altfische von über 80cm sind
bestätigt. Allerdings dürfte hier am oberen Glan dieses Wachstum nicht
erreicht werden.



Nun wird für die Brut der Ernst des Lebens beginnen. Aber für die natürliche
Entwicklung der Brut haben die Angler des ASV Waldmohr sicherlich das ihre
getan. Bürgermeister Wunn sprach seinen Dank für dieses Engagement aus.
Welches schon am 13.4. mit dem Umweltschutztag seine Fortsetzung findet.






Es ist einmal an der Zeit "Danke" zu sagen:

Kein Umweltschutztag der Waldmohrer Angler ohne diese drei treuen Helfer!
In den vergangenen zehn Jahren gab es in Waldmohr keinen Umweltschutztag,
der ohne diese stattgefunden hätte. Nicht genug damit, daß kein noch so
schlechtes Wetter oder noch so widrige Umstände es vermöcht hätten, sie
davon ab zu halten. Es ist ihnen eine Ehrenpflicht, dort mit zu helfen, wo
Hilfe not tut und sie helfen können. Daß sie dies schon seit mindestens
zehn Jahren mit großer Selbstverständlichkeit tun, ist einen besonderen
Dank wert. Der ASV Waldmohr hat den dreien hierzu im Rahmen des letzten
Umweltschutztages eine Urkunde überreicht, die diese besondere Hilfsbereit-
schaft und Pflichtbewußtsein würdigt. Der Verein sagt DANKE!


Peter Emich, Jürgen Görlitz und Peter Ebersold






Umweltschutztag 2013:

Der Waldmohrer Umweltschutztag 2013 am 13.4. ließ nichts gutes
verhoffen. Wettersachverständiger Petrus und seine Wolkenschieber-
mannschaft hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun, sowohl Wiesen,
Wald und die Gewässer bis an den Rand des Fassungsvermögens mit
den trüben Fluten zu füllen. Selbst der Samstag Morgen an den Dörr-
bergweihern, wo der Vorsitzende der Angelfreunde Dörrberg e.V.,
Thomas Schönborn, die Helfer begrüßte, war grau und verregnet.
Sicher kein gutes Zeichen!

Nichtsdestotrotz waren immerhin 39 Helfer gekommen, dem Wetter zu
trotzen und die eher fragwürdigen Gegenstände, die sie finden würden,
in die von der Gemeinde Waldmohr bereit gestellten Container zu
bringen. Erwähnenswert sicher auch der Umstand, daß wieder viele
Jugendliche dem Ruf der Pflicht folgten.



Und selbstverständlich Ortsbürgermeister Wunn, der noch vor einer
Woche den Brutfischbesatz des ASV Waldmohr an Bachforellen in den
Glan unterstützte, jetzt erneut bei der konzertierten Umweltaktion
der Waldmohrer Angelvereine dabei war. Herr Wunn ließ es sich noch
nie nehmen, wenn es seine Terminplanung erlaubte, diese wichtigen
Impulse seiner Anglerschaft mit zu tragen. Denn neben dieser zeigen
immer wieder auch die Jägerschaft und die Waldmohrer Bürgerschaft,
daß sie zusammen gehören und es um ihre Belange geht.

Letztlich sollten es dann zwar nicht zwei randvolle Container an Müll
werden. Lassen wir dennoch diese Bilder für sich sprechen. Und
verharren kurz bei dem Gedanken, wieviel Müll noch "draußen" liegt,
aber wegen des schlechten Wetters nicht aufgesammelt werden konnte.



Wer sich bei solch launischem Aprilwetter nicht zu schade war, durch
versumpfte Wiesen zu stapfen und die Wegwerfgesellschaft von ihrer
schlimmsten Seite zu besehen, hat danach einen kräftigen Imbiß
verdient. Dieser wurde wie der ganze Umweltschutztag von den Freunden
des Angelvereins Angelfreunde Dörrberg organisiert und fand die volle
Zustimmung der abgekämpften "Müllmänner"!



Respekt!






Umweltschutztag 2012:

Der Umweltschutztag 2012 versprach schon im Vorfeld, ein großer Erfolg zu
werden. Bachpate Dietmar Schreiner hatte schon etliche neuralgische
Punkte in seiner Karte markiert, wo in geradezu unverantwortlicher Weise
jede Menge Müll abgeladen wurde. Einige dieser Stellen hatte er dem
Vereinsvorsitzenden Marc Scheuer gezeigt. Ja, man war sich einig: es
mußten wieder einmal zwei große 7m³ Container durch die Gemeindeverwaltung
bestellt werden! Aber das hieße, den Ereignissen vor zu greifen.



Vierundvierzig Helfer hatten sich um 08:00 Uhr an diesem 31. März am
Mohrmühlweiher eingefunden, um dem Müll in der Natur zu Leibe zu rücken.
Begrüßung durch den Schirmherrn und die Vereinsvorsitzenden sowie die
Einteilung der Gruppen waren schnell geschehen und es konnte losgehen.



Die Helfer, die sich wie im vergangenen Jahr hauptsächlich aus Mitgliedern
der Waldmohrer Angelvereine, Gemeindemitarbeitern und der Jugendfeuerwehr
Waldmohr zusammen setzten, holten aus Hecken, Wald und Bachlauf erstaun-
liche Mengen Müll heraus. Alleine schon die Anzahl Altreifen, die einer-
seits morgens schon an den Containern lagen und die, die dann noch gesammelt
wurden, war erschreckend. Bilder einer Wegwerfgesellschaft, die ihren
Lebensraum mit Füßen tritt! Umso mehr, als Bachpate Dietmar Schreiner
regelmäßig mit den Gemeindemitarbeitern Müll sammelt und beseitigt.




Erfreulich - wie in jedem Jahr - die starke Beteiligung der Jugend. Sei es
nun die Angeljugend oder die Jugendfeuerwehr, die mit großem Eifer dabei
waren. Der Umweltschutztag ging traditionell zu Ende. Die zwei Container
ein Beweis mehr, daß die Umweltschutztage, wie sie von den Waldmohrer
Anglern organisiert werden, nicht vergebens sind. Umso mehr, als mit der
Jugend, die mitgeholfen hat, vielleicht ein neues Umweltbewußtsein mit
begründet werden kann.






Umweltschutztag beim ASV Waldmohr ein voller (Container)Erfolg:



Der Umweltschutztag des ASV Waldmohr am 02.04.2011 hat wieder einmal gezeigt,
wie notwendig solche Reinigungsaktionen sind. Erneut schafften es die Angler,
eine große Anzahl begeisterter Helfer zu motivieren. Neben aktiven
Mitgliedern und sieben Jugendlichen des Angelsportvereins zählten die Jugend-
feuerwehr, Waldmohrer Bürger, die Jäger, Gemeindemitarbeiter und natürlich
- wie schon seit etlichen Jahren - die Angler des Partnervereins Angelfreunde
Dörrberg zu den unermüdlichen, die eigentlich jedes Jahr mit von der Partie sind.



Die Begrüßung der Helfer, Sicherheitsbelehrung und die anschließende Einteilung
waren schnell erfolgt. Und los ging´s. Erstaunlich, daß sich jedes Jahr ein
paar wenige einfinden, den Dreck von vielen, von sehr vielen, weg zu räumen und
dabei noch gut gelaunt zu sein. Während die "Reinigungstrupps" durch ihre
zugeteilten Reviere gingen und den Müll in Säcken an den nächsten Wegrand
abstellten, waren Marc Scheuer und sein Stellvertreter Frank Bauer schon
unterwegs, den Abschlußimbiß in die Wege zu leiten.



Angesichts der großen Container, die mit schon erschreckender Regelmäßigkeit jedes
Jahr ohne Probleme gefüllt werden konnten und auch dieses Jahr nicht leer
ausgingen, wahr diese Stärkung sicherlich notwendig. Die zufriedenen Gesichter der
Teilnehmer des 2011 Umweltschutztages beim ASV Waldmohr zeigen einmal mehr, daß
Menschen mit einem gemeinsamen Ziel etwas bewegen können. Mit einer Extraportion
Wille auch entsprechend mehr. Erfreulich in dieser Hinsicht auch das Engagement
der Jugend, auch und gerade auch die Jugendfeuerwehr. An dieser Stelle sei ebenfalls
die ASV Webseite "Jugend" dringend als Pflichtlektüre empfohlen.










Umweltschutztag 2011:

Der Umweltschutztag ist für die Anglerschaft des ASV Waldmohr zu einem
immer wichtigeren Anliegen geworden. Die erschreckende Tatsache, daß
anscheinend ständig mehr Müll in unsere nächste Umwelt geworfen wird,
ist natürlich nicht mit einem solchen Umweltschutztag aus der Welt zu
schaffen. Es ist und bleibt aber eine Erinnerung, daß jeder einzelne
seinen Beitrag dazu leisten kann, wenigstens etwas daran zu ändern.

Am Samstag, dem 2.April 2011, ist es wieder soweit. Unter der schon
jahrelangen Schirmherrschaft des Waldmohrer Ortsbürgermeisters Friedrich
Wunn geht es diesen illegalen Müllablagerungen an den Kragen. Mit ihrem
Partnerverein, den Angelfreunden am Dörrberg, konnten die Waldmohrer
Angler in der Vergangenheit auf die Unterstützung der freiwilligen
Feuerwehr, der Jägerschaft und daneben noch vielen Waldmohrern setzen,
die vom Schwung der Angler mitgerissen wurden.

Ob auch dieses mal wieder zwei Container gefüllt werden müssen? Am Umwelt-
schutztag können alle Helfer - und allen voran die Jugend - mit einem
kräftigen Imbiß an der Fischerhütte die Früchte ihrer Arbeit sehen.




Umweltschutztag 2010:



Am Samstag den 27.März war es zum fünften Mal wieder soweit, es wurde wie schon in den Jahren
zuvor der Umweltschutztag der Waldmohrer Angler durchgeführt. Die Organisation und Verpflegung
lag in diesem Jahr in der Verantwortung der "Angelfreunde Dörrberg e.V.", die morgens um 8:00 Uhr
insgesamt 45 Personen an der Weiheranlage Dörrberg begrüßen konnten. Wie bereits in den
zurückliegenden Jahren war auch dieses Jahr die Jugendfeuerwehr und die beiden Angelvereine,
der "ASV-Waldmohr" und die "Angelfreunde Dörrberg e.V." sehr stark vertreten. Erstmals beteiligte
sich auch der Obst- und Gartenbauverein Waldmohr an dieser Aktion, aber auch Bürger, die nicht
vereinsgebunden sind nahmen dankenswerterweise teil. Unser Dank gilt auch den Angestellten der
Gemeinde Waldmohr, Peter Emich, Jürgen Göretz und Werner Ebersold, die wie schon in den
vergangenen Jahren ihre Freizeit für eine gute Sache opferten. Nachdem das Wetter doch einiger-
maßen mitspielte und insgesamt 2 Container randvoll gefüllt waren, gab es dann zum Abschluss
eine deftige Erbsensuppe zu der die Metzgerei Gries die Wurst spendete und von der Bäckerei
Reichart die Brötchen beigesteuert wurden. Bei der Köchin, Glaser Elke, und den Spendern
möchte sich der Ausrichter nochmals herzlich bedanken. Nicht vergessen darf man auch die
Jagdausübenden, die sich auch an dieser Aktion beteiligten und recht aktiv waren. Es ist schon
erstaunlich wie viel Kosten und Mühe manche Menschen aufwenden den Müll, der eigentlich vor
dem Haus abgeholt wird, in die Umwelt zu verfrachten und damit auch noch eine Anzeige riskieren.
Es wurde neben elektrischen Geräten, Kabelresten, Lautsprecherboxen auch Reifen aber auch
einfacher Hausmüll in Säcken verpackt gefunden. Wir bitten deshalb die Bevölkerung, helfen Sie
mit dass unsere Umwelt sauber bleibt. Müll, Wohnungseinrichtungen und Fahrzeugteile gehören
nicht in den Wald und neben die Wege, jeder zahlt seine Gebühren und bekommt dafür seinen Müll
an der Wohnung abgeholt. Zum Schluss möchten sich die Angelfreunde Dörrberg und der ASV
Waldmohr bei unserem Schirmherren, Ortbürgermeister Friedrich Wunn, dem Landkreis, für die
kostenlose Bereitstellung der Müllcontainer und der Gemeinde für die Benutzung des Kleinlasters
bedanken. Unterstützen Sie die Bemühungen, nicht nur der Angler, die Umwelt sauber zu halten
werfen Sie nichts achtlos weg und helfen Sie im Jahr 2011 auch beim Umweltschutztag der beiden
Angelvereinen in Waldmohr.
Gez. Glaser
2. Vorsitzender
"Angelfreunde Dörrberg e. v."

Die Bilder vom Umweltschutztag 2010 finden Sie
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Der Bericht und die Bilder vom Umweltschutztag 2009 finden Sie
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