ASV Waldmohr

Aktuell:



Mähboot am Mohrmühlweiher:

Mit der Frage, welches Kraut gegen eine Krankheit gewachsen ist, trifft diese viele
Angelvereine und Gewässerpächter mit schwarzem Humor. War der große Mohrmühlweiher
noch relativ lange von dem massiven Krautwuchs verschont geblieben, zeigte schon das
vergangene Jahr eine deutliche Zunahme gegenüber dem Jahr davor. Doch dieses Jahr
gingen die Alarmglocken zahlreicher und viel früh los. Das Mähboot arbeitete sich drei
Tage lang durch den grünen Unterwasserdschungel und transportierte die "Ernte" ans Ufer.


Das Mähboot bei der Arbeit

Daß das Mähboot nicht alles Kraut erfassen kann, ist klar und auch gut so. Denn
Krautbestände unterwasser sind lebenswichtige Bestandteile für Fische, ihre
Nährtiere und für das Wasser selbst. Aber zuviel ist und bleibt zuviel.


Gewässerwart Sterling Stumpf mit ca 15% der gesamten Krautmenge, die entfernt werden konnte.

Bleibt zu hoffen, daß die Situation dauerhaft gelöst werden kann. Das Mähboot ist
letztendlich die Kopfwehtablette, ohne den Ursprung der Kopfschmerzen zu beseitigen.
Der ASV Waldmohr bittet um Verständnis wegen der Behinderungen während der Arbeiten.





Sicherung unserer einheimischen Aalbestände:

Den Umweltschutztag 2018 und die Einweihung des Fischlehrpfades noch in lebendiger
Erinnerung geht die Reise in Sachen Umweltmanagement beim ASV Waldmohr in die
nächste Runde. Es geht um die Sicherung unserer einheimischen Aalbestände. Nachdem
die Elterntiere in der Sagassosee (vor der Ostküste der USA) abgelaicht haben,
kehren die Jungaale nun nach Europa und seine Flussmündungen zurück. Und der
Problematik der Wasserkraft, schiffbarer Flüsse und vieler Wehre/Querverbauungen
stehen die Jungaale oftmals hilflos gegenüber. Sie brauchen sprichwörtliche Hilfe
zum aufsteigen. Die Angler erkannten dieses Problem sehr früh und begannen damit,
vorgezogene sogenannte Farmaale in ihre Gewässer ein zu setzen. Über den Fischerei-
verband Rheinland Pfalz erhalten die rheinland pfälzischen Angelvereine diese Jung-
fische. Wie nicht anders zu erwarten, beim ASV Waldmohr seit mehr als fünfzehn
Jahren gute Tradition, mit zu machen.


Fischereibiologe Dr. Koßmann vom Fischereiverband

Gewässerwartesprecher Joachim Emser hat die Farmaale abgeholt und an verschiedenen
Punkten in den Vereinsgewässern ins Wasser gelassen, wo sie sofort die natürlichen
Deckungen der Weiher nutzen können.


Gewässerwartesprecher Joachim Emser mit seinen Schützlingen



In der nahrungsreichen Vielfalt der waldmohrer Vereinsweiher können die Aale nun wachsen.
Was zu der Frage führt, was sie denn so fressen. Das fängt bei Insektenlarven an, geht
über Würmer Schnecken und Fischlaich und hört dann irgendwo bei kleinen Fischen auf.
So tragen sie auf ihre Art zu einem ausgeglichenen Gewässer bei, indem sie Fische und
Insekten, die sich eventuell zu zahlreich vermehren könnten, im Bestand regulieren.

Übrigens, die Info-Tafel des Fischlehrpfades weiß über den Aal auch zu berichten:
Guter aber fettreicher Speisefisch!





Mitgliederversammlung am Sonntag, 08.04.2018:

Die Mitgliederversammlung des ASV Waldmohr mit turnusmäßigen Neuwahlen fand am 8. April
im Turnerheim statt. Vorsitzender Marc Scheuer begrüßte die nicht eben überaus zahlreich
erschienenen Mitglieder. Sein Bericht streifte zwei Einbrüche, wieder einmal Straßenbau-
maßnahmen im Weiherbereich, notwendige Baumfällungen als Gefahrenabwehr und die Situation
an und in der Fischerhütte, die direkt zu umfangreichen Diskussionen führte.

Alexander Ernst erläuterte als 2.Vorsitzender den Stand der Dinge bei den Dörrbergweihern.
Er beklagte ebenfalls die karge Beteiligung seitens der Mitglieder beim Umweltschutztag
am Tag zuvor, hob allerdings hervor, daß die Müllmenge gegenüber den Vorjahren deutlich
abgenommen hätte. Das selbe Resumé zogen alle Teilnehmer der Müllsammelaktion.

Wie zu jeder Mitgliederversammlung standen auch zu dieser Ehrungen an. Während Marc Scheuer
auf 10 Jahre und Thomas Bach auf 15 Jahre Vereinstreue zurückblicken können, bewies Emil
Wagner mit 40 Jahren Mitgliedschaft ein besondere Treue.



Der Jugendwart René Backes berichtete über die Aktivitäten der 19 Jugendlichen und stellte
sowohl das Jugendzeltlager als auch die Themen-Angelevents vor. Gewässerwart Joachim Emser,
der den Gewässerwartesprecher Michael Werkle (beruflich verhindert) vertrat, gab einen
kurzen Überblick bezüglich Besatz und Arbeitsdienste. Last but not least gab Geschäftsführer
Joachim Haderlein das finanzielle Bild des Vereins wider. Nachdem die Kassenprüfer zur voran-
gegangenen Kassenprüfung keine Beanstandungen hatten, wurde die Vorstandschaft auf Antrag
der Kassenprüfer bei Enthaltung der Vorstandschaft das Vertrauen ausgesprochen.

Die anschließenden Neuwahlen führten zu folgendem Ergebnis:
1. Vorsitzender Marc Scheuer
2. Vorsitzender René Backes
Gewässerwartesprecher Joachim Emser
Jugendwartesprecher Daniel Janek
Schriftführer Torsten Groß
Geschäftsführer Joachim Haderlein
Beisitzer Sven Büffel



In die erweiterte Vorstandschaft wurden Thomas Hasenfratz (Jugend), Sterling Stumpf,
Tobias Schließmeyer und Alexander Ernst (Gewässerwarte) gewählt.

Die Kassenprüfung werden Andreas Berg und Eric Scherer durchführen.





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