ASV Waldmohr

Umwelt:



Bachforellenbesatz am Waldmohrer Glan:

Spricht man vom Angelsportverein Waldmohr, meint der nicht so recht informierte oftmals nur die
Weiheranlage am Mohrmühlweiher, oder Motschweiher. Jüngst erst hinzu gekommen, noch die
Weiheranlage am Dörrberg. Daß ein Stück des Glan ebenfalls zu den Pachtgewässern des Vereines
gehört, ist eher unterhalb des Radarschirmes geblieben. Und doch betreut der ASV Waldmohr
den "Waldmohrer Glan" schon viele viele Jahre lang. Deshalb auch nicht verwunderlich, daß
Vorsitzender Marc Scheuer und Gewässerwart Joachim Emser am Bachbett mehrere Stellen mit
vorgezogenen Bachforellen besetzten. Bachforellen gehören in diese Gewässerregion, die sogar
demnach benannt wird: Die Bachforellenregion!


Vorsitzender Marc Scheuer und Gewässerwart Joachim Emser
beim besetzen in einer langen Kurve


Die geringe Größe des Baches darf nicht darüber hinweg täuschen, daß hier die Kinderstube
vieler Bachforellen ist, in der sie zahlreiche Unterstände, ausreichend Nahrung und - viel-
leicht am wichtigsten - die hohe Wasserqualität vorfinden, die sie und ihre Nährtiere
benötigen. Mit regelmäßigen Rundgängen an den Besatzstrecken des Glans entlang kontrolliert
der Gewässerwart den Zustand des Baches und kann sich ein Bild von den Lebensumständen
machen, die hier vorherrschen.


Gewässerwart Joachim Emser beim Besatz in einem stark mäandrierenden (kurvigen) Bereich

Testbefischungen, auch durch den Fischereibiologen Dr. Horst Kossmann vom
Fischereiverband Rheinland-Pfalz, zeigen eindeutig das Potential dieser
regelmäßigen Besatzmaßnahmen.





Umweltschutztag 2018:

Es gibt sie doch noch! Diejenigen, denen Müll im Wald, im Bach oder einfach dort, wo er
nicht hingehört, ein Dorn im Auge ist. Der Angelsportverein Waldmohr ludt einmal mehr
zum Umweltschutztag ein. Am 07.April 2018 begrüßten der Ortsbürgermeister Dr. Schneider
und der Vereinsvorsitzende Marc Scheuer die Helfer, deren Kreis sich durch Mitglieder
des Obst- und Gartenbauvereins und der Jägerschaft noch vergrößerte.



Der frostige aber sonnige Morgen - es war gerade mal 8:00 Uhr - ludt zur Bewegung ein.
Ortsbürgermeister Dr. Schneider lief selbstverständlich mit den Sammeltrupps mit.
Gereinigt wurden große Flächen Waldmohrer Bodens. Das Gelände um die Mohrmühl- und
Dörrbergweiher, die Bruchwiesen, die Streuobstwiese Römerstraße sowie die angrenzenden
Waldgebiete und der Glanverlauf wurden gründlich abgegangen. Zwei Container mit zusammen
ca. 10-11m3 Müll kamen da zusammen. Leider soviel, zum Glück nicht mehr, konnte das Motto
lauten. Dennoch zeigten die zwei Container, was engagierte Menschen mit gesundem Umwelt-
verständnis zu leisten im Stande sind.

Das Ende des Waldmohrer Umweltschutztages brachte alle Helfer noch einmal zusammen,
um sich bei einem kräftigen Imbiß aus Peters Gulaschkanone zu stärken.

Über den Erfolg des diesjährigen Umweltschutztages konnte sich Wolfgang Neumann vom
rheinland-pfälzischen Fischereiverband persönlich überzeugen. Und neben dieser seit
mehr als 2 Jahrzehnten durchgeführten Aktion für eine saubere Umwelt standen noch
zwei weitere Highlights auf der Tages-Agenda. Das in mühevoller Kleinarbeit von Tobias
Schließmeyer und Sven Büffel - mit Sven´s Freundin tatkräftig dabei - hergestellte und
zusammengebaute Insektenhotel wurde "in Dienst gestellt".



Im Bild gut zu sehen, daß die Brandstiftung am Insektenhotel zum Glück geringfügige Schäden
davontrug, aber schade ist es allemale, daß es Menschen gibt, die den ökologischen Idealismus
anderer meinen mit Füßen treten zu müssen. Sicher kommt die Insektenwelt an den
Vereinsgewässern des Angelsportvereins Waldmohr nicht zu kurz, aber das Insektenhotel setzt
vielleicht ein Zeichen für mehr Respekt gegenüber unserer Umwelt.

Aller guten Dinge sind drei! Der Fischlehrpfad um den Mohrmühlweiher! Neben der Nistkastenaktion
durch die Vereinsjugend, dem Insekltenhotel und der reichhaltigen Vegetation an und um die Ufer
herum fragt sich ein mancher Spaziergänger und Naturfreund, welche Fische eigentlich in den
Mohrmühl- und Dörrbergweihern leben.



Ein Foto oder eine Zeichnung der Fische mit stichpunktartig aufgeführten Lebensgewohnheiten, der
Biologie sowie der späteren Verwertbarkeit in des Angler´s Küche informieren nun auch Nichtangler
über einen Ausschnitt des Lebens unter der Wasseroberfläche. Wieder einmal zeigt sich Sven Büffels
Geschick mit dem Material Holz, den sachlichen Inhalt stellte Joachim Haderlein zusammen.