ASV Waldmohr

Umwelt:



Umweltschutztag 2018:

Es gibt sie doch noch! Diejenigen, denen Müll im Wald, im Bach oder einfach dort, wo er
nicht hingehört, ein Dorn im Auge ist. Der Angelsportverein Waldmohr ludt einmal mehr
zum Umweltschutztag ein. Am 07.April 2018 begrüßten der Ortsbürgermeister Dr. Schneider
und der Vereinsvorsitzende Marc Scheuer die Helfer, deren Kreis sich durch Mitglieder
des Obst- und Gartenbauvereins und der Jägerschaft noch vergrößerte.



Der frostige aber sonnige Morgen - es war gerade mal 8:00 Uhr - ludt zur Bewegung ein.
Ortsbürgermeister Dr. Schneider lief selbstverständlich mit den Sammeltrupps mit.
Gereinigt wurden große Flächen Waldmohrer Bodens. Das Gelände um die Mohrmühl- und
Dörrbergweiher, die Bruchwiesen, die Streuobstwiese Römerstraße sowie die angrenzenden
Waldgebiete und der Glanverlauf wurden gründlich abgegangen. Zwei Container mit zusammen
ca. 10-11m3 Müll kamen da zusammen. Leider soviel, zum Glück nicht mehr, konnte das Motto
lauten. Dennoch zeigten die zwei Container, was engagierte Menschen mit gesundem Umwelt-
verständnis zu leisten im Stande sind.

Das Ende des Waldmohrer Umweltschutztages brachte alle Helfer noch einmal zusammen,
um sich bei einem kräftigen Imbiß aus Peters Gulaschkanone zu stärken.

Über den Erfolg des diesjährigen Umweltschutztages konnte sich Wolfgang Neumann vom
rheinland-pfälzischen Fischereiverband persönlich überzeugen. Und neben dieser seit
mehr als 2 Jahrzehnten durchgeführten Aktion für eine saubere Umwelt standen noch
zwei weitere Highlights auf der Tages-Agenda. Das in mühevoller Kleinarbeit von Tobias
Schließmeyer und Sven Büffel - mit Sven´s Freundin tatkräftig dabei - hergestellte und
zusammengebaute Insektenhotel wurde "in Dienst gestellt".



Im Bild gut zu sehen, daß die Brandstiftung am Insektenhotel zum Glück geringfügige Schäden
davontrug, aber schade ist es allemale, daß es Menschen gibt, die den ökologischen Idealismus
anderer meinen mit Füßen treten zu müssen. Sicher kommt die Insektenwelt an den
Vereinsgewässern des Angelsportvereins Waldmohr nicht zu kurz, aber das Insektenhotel setzt
vielleicht ein Zeichen für mehr Respekt gegenüber unserer Umwelt.

Aller guten Dinge sind drei! Der Fischlehrpfad um den Mohrmühlweiher! Neben der Nistkastenaktion
durch die Vereinsjugend, dem Insekltenhotel und der reichhaltigen Vegetation an und um die Ufer
herum fragt sich ein mancher Spaziergänger und Naturfreund, welche Fische eigentlich in den
Mohrmühl- und Dörrbergweihern leben.



Ein Foto oder eine Zeichnung der Fische mit stichpunktartig aufgeführten Lebensgewohnheiten, der
Biologie sowie der späteren Verwertbarkeit in des Angler´s Küche informieren nun auch Nichtangler
über einen Ausschnitt des Lebens unter der Wasseroberfläche. Wieder einmal zeigt sich Sven Büffels
Geschick mit dem Material Holz, den sachlichen Inhalt stellte Joachim Haderlein zusammen.






16 neue Hinweisschilder am Mohrmühlweiher:

Wer um die Jahreswende dem Wetter trotzte, fand um den Mohrmühlweiher 16 Holzpfosten
mit Hinweisschildern über Süßwasserfische. Diese Schilder entlang der Straße vor dem
Vereinheim und auf dem Dammweg zwischen großem und kleinem Mohrmühlweiher geben
Aufschluß über heimische Fischarten, die beispielsweise in den Weihern des Angelsport-
vereins Waldmohr leben und intensiv gehegt werden. Dieser Fischlehrpfad gibt leider
nur einen Teil der Reichhaltigkeit der Fischfauna wider und ermöglicht daher einen
kleinen Einblick in die Arbeit des ASV Waldmohr. Heimische Fischarten, von denen der
Nichtangler vielleicht noch gar nichts gehört hat, sind dennoch ebenso ein Teil der
Welt unter Wasser, wie sie die weithin bekannten (Speise)Fischarten sind.



In die artenreiche Welt unserer heimischen Fische in den Weiheranlagen des Vereins gehört
selbstredend eine gleichfalls starke Pflanzenwelt (am Ufer sowie unter Wasser ) als auch
viele Vogel- und Insektenarten. Ein Spaziergang zu jeder Jahreszeit hält da sicher etliche
schöne Überraschungen bereit.






Brandstiftung beim Insektenhotel:

Man muß vieles nicht verstehen! Und diese Episode reiht sich nahtlos in diese
Verständnislosigkeit ein. Das tolle Insektenhotel am großen Mohrmühlweiher
wurde in Brand gesteckt. Aufmerksame Spaziergänger verständigten sofort
Vorstandsmitglieder des ASV, die vor Ort waren und schnell Eimer zur Hand
hatten, um schlimmeres zu verhüten. Eindeutige Brandursache: Brandstiftung,
so die Feststellung der Polizei, die die Anzeige aufnahm.



Sicher, die Insektenwelt brauch solch ein von wenigen begeisterten Mitgliedern
gebautes Insektenhotel nicht zum überleben. Aber es setzt ein Zeichen für
unser Bewußtsein, daß wir die Umwelt brauchen. Das wird mit Füßen getreten
und darauf herum getrampelt. Daß ein solches Feuer mit Leichtigkeit auf den
angrenzenden Wald hätte übergreifen können, ignorierten die Brandstifter dabei
leichtfertig genug. Führte blinde Zerstörungswut nicht schon weit genug?
Mußte das denn sein? Sind die Brandstifter jetzt vielleicht auch noch stolz
auf das, was sie damit fertig gebracht haben? Unser Urteil: Armselig!






Umweltschutztag 2016:

Der Umweltschutztag beim Angelsportverein Waldmohr versprach eigentlich schon immer,
ein Highlight zu sein. Daß er dieses Jahr, genauer gesagt, am 9. April 2016, die
schlimmsten Befürchtungen übertreffen sollte, davon später mehr. Gute Traditionen
soll man beibehalten. Und so übernahm Ortsbürgermeister Dr. Schneider nicht nur die
Schirmherrschaft, sondern ging mit gutem Beispiel voran und sammelte kräftig mit.
Nach der Begrüßung der Helfer durch ihn und den Vereinsvorsitzenden Marc Scheuer,
wurden die Gruppen eingeteilt und los gings.





Wie schnell können zwei Container bei solchen Umweltschutztagen eigentlich gefüllt
werden? Die Antwort ließ da leider nicht allzu lange auf sich warten. Und nicht nur
die Fundmenge rief mancher Orten Verwunderung hervor, auch die Vielfalt generierte
doch so den einen oder anderen Kommentar. Und dank der vielen Hände konnte richtig
viel gesammelt werden. Aber noch war nicht Schluß.



Sicher wäre manches noch unbemerkt im Gestrüpp verborgen geblieben, aber wer eine gute
Nase für Müll hat....Lotte hilft mit! Klar!



Von großen Reifen bis zu nicht mehr identifizierbaren Kleinartikeln, von alten Fässern
bis zu zerrissenen Plastikplanen, halbe Motoren und Flaschen, Eimern und und und. Der
Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Aber geschafft war es schließlich. 34 stolze
Helfer(leider nicht mehr jeder auf dem Foto)





In der gemütlichen Fischerhütte des Angelvereins wurde die verbrauchte Energie sogleich
wieder aufgefüllt. Ein großer Dank an alle, auch und gerade an die Jugend, die großes
Engagement zeigte.

Die Lektion von der Geschicht,
2017 reichen 2 Container nicht!













Warum soll man einen Gedanken nicht mal zu Ende denken dürfen? Hatten vor
einigen Jahren Vereinsjugendliche im Winter die Frage gestellt, wie sie
unseren gefiederten Freunden helfen könnten, waren nur wenige Wochen später
fast 20 schöne Vogelnistkästen fertig gestellt worden. Was fressen denn
diese Vögel so alles? Als allererstes kommen doch Würmer und Insekten in
den Sinn. Und tatsächlich ist die Insektenwelt um den Mohrmühlweiher so
reichhaltig und zahlreich, daß sich einige Mitglieder dazu entschlossen
haben, "die Idee" weiter zu denken. Ein Insektenhotel muß her! Aber nicht
irgendeins. Es muß gut sein, es muß stabil sein und es muß möglichst vielen
Insekten "Lebensraum" gewähren.


Wie unschwer zu erkennen ist, ist nicht nur das Innenleben des Insektenhotels
fachmännisch errichtet, auch der Rahmen und das saubere Aufstellen sprechen
von der Hingabe der Erbauer.
Der Verein bedankt sich zu Recht für das Engagement von Sven Büffel, seiner
Freundin Franziska Sandmayr und Tobias Schließmeyer.





"Zuwachs auf der Insel" - eine junge Ringelnatter:


(Das Jungtier wurde nach dem Fototermin sorgsam zurück gesetzt)







Warum die drei Herren im ersten Bild so zufrieden mit sich und der Welt sind?
Weil gerade diese Welt in diesem Moment zumindest etwas in Ordnung ist.
Daß der ASV Waldmohr ein großes Herz für Vögel hat, zeigt sich erneut mit der
Ente im zweiten Bild. Ausgerechnet die Insel am Mohrmühlweiher hat sie sich
für die nähere Familienplanung ausgesucht. Selbstverständlich ohne Frage, daß
Vereinsmitglieder für sie eine Schutzabsperrung errichten, hinter der die
Entenfamilie ungestört dem freudigen Ereignis entgegensehen kann.
Der ASV Reporter bleibt dran.
Danke an Marc, Michael und Rochus für ihren Einsatz.







Daß nur gesunde Fische in einem gesunden Gewässer existieren können, lebt der
ASV Waldmohr mit seinen zwei Weihern und der Glanstrecke schon seit Jahren vor.
Und daß in diesem Umfeld viele weitere Sparten des Lebens ihren Platz
gefunden haben, bezeugt die vielfältige Vogelwelt, der der Angelsportverein
mit Vogelnistkästen u.a.unter die Flügel greift. Reichlicher und vielfältiger
Pflanzenwuchs zeugt von ganzheitlichem Verständnis für die Welt am Mohrmühlweiher.
Ein weiterer Baustein ist nun hinzu gekommen:
Ein Ameisenhaus, in dem die Ameisenkolonie ungestört leben kann. Ameisen spielen
im Wald- und Waldrandbereich eine bedeutende Rolle. Beispielsweise fressen
sie viele Baumschädlinge, sind auf der anderen Seite auch wieder Nahrungstiere
für Vögel wie den Specht. Ein Danke schön an die Erbauer!








Der Vorsitzende des Angelsportverein Waldmohr, Marc Scheuer, besetzt zusammen
mit dem Gewässerwart, Michael Werkle, kleine vorgezogene Bachforellen in den
Glan. Die Besatzmaßnahmen mit fressfähiger Brut finden finden bereits seit
vielen Jahren statt. Diese kleinen Bachforellen, die gerade das sogenannte
Dottersackstadium hinter sich gelassen haben, werden an Stellen in den
Bachlauf gesetzt, die die weitere Entwicklung der Kleinfische am besten
berücksichtigt. Der ASV Waldmohr bedankt sich für die Unterstützung durch
die Interessengemeinschaft Homburger Fischereivereine.










Verborgene Schönheiten ohne Worte:














E-Fischen beim ASV Waldmohr:

Machen denn die Besatzmaßnahmen mit kleinen vorgezogenen Bachforellen
überhaupt Sinn? Dieser Frage begegnen Mitglieder des ASV Waldmohr des
öfteren. Umso mehr Ansporn, dieser Frage auf den Grund zu gehen.
Ein E-Fischen würde hier Klarheit verschaffen! So das Statement von
Dr. Kossmann, Biologe des Fischereiverbandes Rheinland Pfalz. Er würde
mit dem Präsidenten des Verbandes, Heinz Günster, in die Westpfalz
kommen, Elektrofischereigeräte im Gepäck...ähh.....auf dem Rücken.
16.07.2014 schien ein guter Termin zu sein und los ging es.


Dr. Kossmann

Ziel war es, einen vorher fest umrissenen Bereich des Glans mit dem
E-Gerät ab zu fischen und neben den Bachforellen auch den gesamten
Fischbestand zu erfassen. Dr. Kossmann hatte während vieler Besuche
beim ASV Waldmohr das Engagement des Vereins kennlernen dürfen, wenn
es um Umweltfragen- und Lösungen ging. Und etliche Jahre Kleinforellen-
besatz sollte doch ein vorweisbares Ergebnis zeitigen.


Präsident Heinz Günster

Von dem kleinen Bachstück angetan und voller Erwartungen gingen die beiden
los, vom Vereinsgeschäftsführer Joachim Haderlein und Gewässerwart Michael
Werkle begleitet, der "Buch" über die Feststellungen führte.


kleine Bachforelle

Na also! Die kleine Schönheit hat sicherlich über Umwegen ihr neues
Zuhause im Glan gefunden. Nur ein Fisch unter vielen. Ein schönes
Ergebnis und entsprach den Erwartungen voll und ganz. Die Bestätigung
und gleichzeitig die Beantwortung der Frage nach der Rechtfertigung
des Aufwandes des ASV Waldmohr!






Was jetzt im Kescher so vielversprechend aussieht, bedarf noch sicherlich
einiger Jahre der Entwicklung. Denn die kleinen Herrschaften sind jetzt
ungefähr so groß wie ein Kugelschreiber. Bis sie einmal die Größe haben
werden, damit sie ansehnliche Aale genannt werden dürfen, gehen noch Jahre
ins Land. Darüber sollte aber auch nicht übersehen werden, daß der ASV
Waldmohr seit fast ebenso vielen Jahren diese Jungtiere besetzt, wie sie
brachen, um entsprechend ab zu wachsen. Mit dieser Politik der kleinen aber
entscheidenden Schritte zeigt der Angelsportverein einmal mehr, daß
ökologisches Verständnis und anglerische Ambitionenen Hand in Hand gehen
können, wenn nur der "politische Boden" vorhanden ist. Und wenn dieser
umweltpolitische Boden zur treibenden Kraft wird, hat der ASV Waldmohr
davon mehr als zwei 12-Zylinder Aggregate unter der Haube!












Umweltschutztag 2014:

Warum ist die Zahl 13 eigentlich eine Unglückszahl? Weiß offenbar niemand
so richtig genau. Für Waldmohr und seine Bürger ist sie die Glückszahl
2014, war der Umweltschutztag am Samstag, 4. April der dreizehnte Umwelt-
schutztag
, der von den Waldmohrer Anglern am Mohrmühlweiher und Bruchwiesen
organisiert und durch geführt wurde. Mit diesem 13. Umweltschutztag sollte
der Zeitpunkt gekommen sein, diese Umweltschutztage etwas näher unter die
Lupe zu nehmen.



Waren die ersten Umweltschutztage noch von teilweise erheblich problematischem
Müll gekennzeichnet, so hat sich dieser "Trend" etwas entspannt. Wir erinnern
uns sicher noch daran, daß der ASV Waldmohr darauf hin gewiesen hatte, daß
Bachpate Dietmar Schreiner am Glanufer Injektionsspritzen gefunden hatte, die
mit besonderer Vorsicht entsorgt wurden. Matratzen, Reifen, Möbelstücke dagegen
zählen nach wie vor aber zu dem festen Inventar der Müllcontainer. Die Fundorte
so verschieden wie letztlich die Müllgegenstände. Mancher entsorgt Müll, der im
Hausmüll entsorgt werden könnte, einfach durch eleganten Wurf aus dem Auto in
die Büsche.



Auch Müllgegenstände, die jeder Wertstoffhof annimmt und fachgerecht entsorgt,
wird unverständlicherweise in den Bach geworfen. Warum, weiß niemand. Obwohl
aber bekannt ist, daß es sich damit um Straftatbestände handelt. Und warum
Baumaterial mühsam erst in Nylontüten verpackt wird und dann am Waldrand auf
Entsorgung wartet, muß man auch nicht verstehen. Die Gesichter der Jugend, die
mitgeholfen haben, das zu korrigieren, sprechen Bände. Wie ein Blick in einen
der Container. Ob das diejenigen, die das mit zu verantworten haben, jemals
bedenken?



Mit diesem Umweltschutztag haben die Angler insgesamt 26 Container mit mehr als
180m³ Müll entsorgt. Somit ist die Zahl 13 keine Unglückszahl. Der Angelsport-
verein Waldmohr bedankt sich auf diesem Wege herzlich bei allen Helfern,
Mitarbeitern der Gemeinde Waldmohr, der Jugendfeuerwehr um Christian Kampa und
seinen Mannen, der Jägerschaft, dem Bachpaten Dietmar Schreiner und den
Waldmohrer Bürgermeistern, die für Schirmherrschaft zum einen und für die Abführ
der Container zum anderen einstanden. Dank auch an Christian Mohr von MohrSys,
der die Homepage des ASV ständig aktualisiert sowie das Fischerhüttenteam um
Roland Bullacher, das die Helfer mit einem kräftigen Imbiß - dieses Mal eine
steife Erbsensuppe - stärkte!

Hoffen wir, daß die 28 Helfer in diesem Jahr getoppt werden, wenn der ASV Waldmohr
zum Umweltschutztag 2015 aufruft!






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